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Wenn Sie Ihre Kund:innen zu Angeboten, Aktionen oder Produkten informieren möchten, brauchen Sie eine rechtswirksame Werbe-Erlaubnis. In dieser Lektion erfahren Sie, welche Kommunikationsmaßnahmen als Werbung zählen und was die Einwilligung dafür beinhalten muss, über die Ihre Kund:innen im Vorfeld dafür Ihr Einverständnis geben.
Die Einwilligung muss vor der Werbemaßnahme erteilt worden sein.
Die Einwilligung muss ausdrücklich erteilt worden sein. Eine ausdrückliche Einwilligung liegt vor, wenn sich aus der Erklärung des Kunden / des Interessenten unmittelbar das Einverständnis mit einer werblichen Ansprache ergibt.
Die Einwilligung muss zudem ohne Zwang, d.h. freiwillig, in Kenntnis der Sachlage und für den konkreten Fall erteilt worden sowie in einer spezifischen Angabe enthalten sein:
--> "In Kenntnis der Sachlage" wird eine Einwilligung erteilt, wenn der Kunde bzw. der Interessent weiß, worauf sie sich bezieht. Die Erklärung muss so transparent wie möglich gestaltet werden.
--> "Für den konkreten Fall" wird eine Einwilligung erteilt, wenn sich aus ihr klar ergibt, welche einzelnen Werbemaßnahmen welcher Unternehmen davon erfasst werden. Es muss also deutlich sein, auf welche Waren oder Dienstleistungen welcher Unternehmen sie sich bezieht. Die Einwilligungsformulierung muss in verständlicher und leicht zugänglicher Form in einer klaren und einfachen Sprache so erfolgen, dass sie von anderen Sachverhalten klar zu unterscheiden ist (vgl. Art. 7 Abs. 2 DS-GVO). Aus diesem Grunde ist eine Formulierung zur Einholung einer Werbeeinwilligung stets hervorzuheben, um sie von anderen Texten abzugrenzen .
--> Die Einwilligung muss in einer "spezifischen Angabe" enthalten sein. Es muss folglich eine vom übrigen Text getrennte Einwilligungserklärung vorgesehen werden, die vom Kunden durch eine zusätzliche Unterschrift oder durch individuelles Markieren eines bestimmten Feldes akzeptiert wird.
Zudem muss der Kunde/Interessent erkennen können, in die Werbung welcher Unternehmen er konkret einwilligen wird. Die werbenden Unternehmen müssen namentlich aufgeführt werden. Eine allgemeine Formulierung ("unsere Partner") genügt nicht.
Bei der Einholung der Werbeeinwilligung ist auf das Recht zum Widerruf der Einwilligung transparent hinzuweisen.
Direkt passende Werbeeinwilligung erstellen
In Art. 7 DS-GVO sind alle inhaltlichen Anforderungen an eine Werbeeinwilligung enthalten.